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US-Wahl erfordert Richtungsentscheidung in der Wirtschaftspolitik

Unser Wahlkreisabgeordneter Nils Gründer zur US-Wahl

Ich gratuliere Donald Trump zum Wahlsieg. Ich wünsche mir, dass die

deutsch-amerikanischen Beziehungen unter Trump stabil bleiben. Wir

müssen die transatlantische Freundschaft auch mit einem

Präsidenten Trump intensiv fortführen.

Gerade in Zeiten eines US-Präsidenten Trumps brauchen wir ein

starkes wirtschaftliches Fundament, um unsere Handlungsfähigkeit zu

bewahren. Umso dringender brauchen wir eine

Richtungsentscheidung in der Wirtschaftspolitik. Ohne ein

wirtschaftliches Fundament gibt es auch keine Investitionen in

Verteidigung.

Der Sieg Trumps stellt uns vor enorme militärische

Herausforderungen. Nach Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine ist

das der zweite unmissverständliche Warnschuss, unsere

Kriegstüchtigkeit eigenständig sicherzustellen. Die europäischen

NATO-Mitglieder müssen jetzt viel enger zusammenrücken.

Trumps Wahlsieg darf nicht zu einer Destabilisierung der Ukraine

führen. Sollte Trump von der Unterstützung der Ukraine abkehren,

müssen die europäischen NATO-Partner einspringen. Das erfordert

schmerzhafte Prioritätensetzungen.

Der Wahlsieg Trumps hat auch konkrete Auswirkungen auf die

Oberpfalz. In Grafenwöhr sind rund 13.000 US-amerikanische

Soldatinnen und Soldaten mit ihren Familien stationiert. Die

Stationierung der USA in der Oberpfalz hat Trump schon einmal in

Frage gestellt. Es wäre eine Katastrophe für unsere Region, wenn

Trump die US-Stationierung aus Grafenwöhr erneut in Zweifel zieht.