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FDP Amberg-Sulzbach zu Besuch bei Hammermeister in Gebenbach

Am 11. Juli 2024 besuchte eine Delegation der FDP Amberg-Sulzbach die Hammermeister
Manufacturing & Solutions GmbH in Gebenbach.

von links nach rechts:
Anton Donderer, Geschäftsführer Fa. Hammermeister; Norbert Hammermeister,
Firmengründer; Alfred Pilhöfer, FDP Amberg-Sulzbach; Kurt von Klenk, FDP/FWS Amberg-
Sulzbach; Fabian Bischhof, Vorsitzender FDP Amberg-Sulzbach; Reinhard Holzki, Beisitzer
FDP Amberg-Sulzbach; Jens Rohn, Vorsitzender FDP Amberg; Kreisrat Dr. Martin Pöllath,
FDP/FWS Amberg-Sulzbach; Manuel Falk, Vertriebsleiter Fa. Hammermeister

Am 11. Juli 2024 besuchte eine Delegation der FDP Amberg-Sulzbach die Hammermeister

Manufacturing & Solutions GmbH in Gebenbach. Das Unternehmen ist im

Sondermaschinenbau tätig und spezialisiert auf Montage-, Prüf-, Sortier- und

Verpackungsanlagen sowie auf Sonderlösungen im Bereich der optischen Messtechnik. Dank

einer breiten Kundenbasis über verschiedene Branchen hinweg, bewahrt sich Hammermeister

eine gewisse Unabhängigkeit von branchenspezifischen konjunkturellen Schwankungen.

Während der Präsentation des umfangreichen Leistungsspektrums von Hammermeister wurde

auch die schwierige Phase der drohenden Insolvenz im Jahr 2022 thematisiert. Der rechtzeitige

Einstieg zweier neuer Geschäftsführer, die nicht nur frisches Kapital einbrachten, sondern auch

die Belegschaft fast vollständig halten konnten, war entscheidend. Die Mitarbeiter, größtenteils

aus der näheren Umgebung, trugen mit ihrer hohen Motivation und ihrem Einsatz maßgeblich

dazu bei, dass das Geschäft weitergeführt werden konnte. Heute befindet sich Hammermeister

auf einem erfolgreichen Expansionskurs. Für mögliche Erweiterungen, die bei der mittel- bis

langfristigen Planung erforderlich werden könnten, bestehen im Gewerbegebiet Rohrleite,

westlich von Gebenbach, noch ausreichend Möglichkeiten.

Beim Rundgang durch das Firmengebäude fiel den FDP-Vertretern auf, dass überall, selbst in

der Werkhalle, Holzboden verlegt ist. Nachhaltigkeit ist den Firmengründern Christa und

Norbert Hammermeister ein besonderes Anliegen. Der Holzboden in der Werkhalle hat zudem

einen praktischen Nutzen: Bei den hochpräzisen Werkstücken, die oft im Mikrometerbereich

(tausendstel Millimeter) gefertigt werden, verhindert der Holzboden Beschädigungen beim

Herunterfallen, was bei Betonböden nicht der Fall wäre.

Ein weiteres Thema war die Nutzung des Stroms aus der benachbarten Biogasanlage.

Hammermeister würde diesen gerne verwenden, stößt dabei jedoch auf Hindernisse durch den

zuständigen Grundversorger, die Bayernwerk AG, die sich als unflexibel und bürokratisch

zeigt. Die anwesenden FDP-Mitglieder versprachen, sich intensiver politisch für den Abbau

von Bürokratie und die Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie einzusetzen.

Die FDP Amberg-Sulzbach sieht in Hammermeister ein vorbildliches Unternehmen, das zeigt,

wie nachhaltiges Wirtschaften und Innovationskraft erfolgreich kombiniert werden können. Der

Besuch verdeutlichte einmal mehr die Bedeutung mittelständischer Betriebe für die regionale

Wirtschaft und die Notwendigkeit, diese durch gezielte politische Maßnahmen zu unterstü